Fehlausbruch beim Trading

Die Möglichkeit eines Fehlausbruchs gehört zum Trading-Alltag dazu. Man sollte sich schnellstens daran gewöhnen, dass auch die vermeintlich besten Signale manchmal einfach nicht funktionieren wollen.

Ein häufig vorkommendes Beispiel:

Fehlausbruch beim Trading
Fehlausbruch beim Trading – Carsten Talmayer

 

Ein Ausbruch aus der Range fällt nach kurzer Zeit wieder in sich zusammen.

Fehlsignale täuschen ein bestimmtes Ereignis vor.

Der Trader eröffnet seine Position genau nach Plan und alles scheint perfekt.

Ein Ausbruch scheint geglückt.

Kurze Zeit später fällt der Kurs wieder unter den Widerstand und der Trader wird ausgestoppt.

Fehlsignale werden immer wieder auftauchen. Das ist nicht zu vermeiden. Darauf hat der Trader keinen Einfluss.

Er hat aber sehr wohl darauf Einfluss, wie er mit den Fehlsignalen umgeht.

Da ist natürlich das strikte Einhalten des gesetzten Stopps zu nennen. Wenn ein Signal nichts taugt, dann schließen Sie den Trade wie vorgesehen.

Beharren Sie nicht auf Ihrer Meinung! Akzeptieren Sie, dass der Markt anders entschieden hat.

Wie kann man diese Situation für sich nutzen?

Sie können Fehlsignale aber auch bewusst zu Ihrem Vorteil nutzen.

Ein Ausbruch mit sehr geringem Volumen deutet bereits im Vorfeld darauf hin, dass möglicherweise die Kraft für eine nachhaltige Bewegung fehlt.

Achten Sie daher auf das Volumen!

Sollte der Kurs nach dem missglückten Ausbruchsversuch wieder in die ursprüngliche Range zurückkehren, hat das oft eine größere Bewegung entgegen der ursprünglichen Ausbruchsrichtung zur Folge.

Nachdem klar ist, dass der Ausbruch gescheitert ist, kann man einen Versuch in die Gegenrichtung wagen.

Der Stopp würde im unten stehenden Beispiel über dem Hoch des Fehlausbruchs platziert.

Eine Verstärkung des Effekts tritt ein, da die Aufwärtstrendlinie des aufsteigenden Dreiecks zudem gebrochen wird.

Fehlausbruch

Carsten Talmayer

Von Carsten Talmayer

Daytrader und Autor des Buches "Die Wahrheit über Daytrading".

Schreibe einen Kommentar